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Der Wiesenbärenklau wird 50-150 cm hoch, sein Stengel ist kantig und gefurcht sowie meist borstig behaart und 2 cm dick. .Die Blätter sind gelappt bis fiederteilig und ebenfalls borstig behaart. Die Blüten sind weiss und wachsen in flachen, zusammengesetzten Dolden. Die Blattschneiden sind auffällig gross und dienen anfangs den Knospen der Blüten und Seitentrieben als Schutz. Die Heilpflanze wurde früher in der Geburts- heilkunde verwendet, daher der Name: Bärenklau - Gebären.
Epilepsie, Hysterie, aphrodisierende Wirkungen, Tuberkulose, Entzündungen im Rachenraum, Bronchitis, Zentrales Nervensystem, Lähmung einiger Nerven, Reaktionsmittel für das zentrale Nervensystem bei Immunblockade, Multipler Sklerose, endogenem Ekzem, HWS-Syndrom mit Bewegungssperre, Schulterhochstand durch Muskelkrampf, Fießschnupfen mit heftigem Niesreiz, Pollinosis, Atemnot, Asthma bronchiale, Übelkeit, Erbrechen mit schwerem Würgereiz, Frigidität, Mangel an Nebennierenmark- und -rindenhormonen, Antriebsmangel, Genitale Infektionen der inneren Geschlechtsorgane, auch durch Pilze, Seborrhoea capititis, Hefepilzinfektion der Kopf- und Gesichtshaut, evtl. oberer Brust- und Schulterbereich, Trockene, kleieartige Schuppung, Krusten in der behaarten Kopfhaut.
Pflanzenfamilie: Doldengewächs, Apiaceae Umbelliferae
Verwendete Pflanzenteile:
Inhaltsstoffe: Kampferöl, Phellopterin, Pimpinellin, Isopimpinellin, Sphondin, Bergapten-Heraclin-, Isobergapten, Xanthotoxin, Umbilliferon, Rutin, Trimethylamin, Isoamylamin, Imperatorin, Pellopterin, Pentacosan, Heptacosan, Octacosan, Nonacosan, Tricontan, Hentriacontan, Beta-Sitosterin, Cerylalkohol, ätherisches Öl, Glutamin-, Arginin-, Petroselin-, Öl-, Linol-, Palmitin-, Chlorogen- und Kaffeesäure. Ferment Chlorophyllase. Furocoumarine
Sammelzeit: kurz vor der Blüte, Juni bis Oktober
Aufläufe, Suppen, Füllungen und Salate
Die noch grünen Früchte geben Brot oder auch Likör eine aparte Würze
Der Pflanzensaft des Wiesenbärenklaus kann, ebenso wie der Saft anderer Doldenblütengewächse, unter der Einwirkung von Licht Hautschädigungen verursachen - sogenannte Phytophotodermatitis-.