Kinder gesund ernähren

Gesunde und nahrhafte Kinderernährung,abwechslungsreiche Mischkost, eine vollwertiges Essen zubereiten Eine abwechslungsreiche und bedarfsgerechte Vollwerternährung für Kinder; gesunde Ernährung für Kinder, sollte aus einer ausgewogenen Mischkost von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln bestehen.
Diese Nahrung sollte zum grössten Teil aus Kohlenhydrate -50 Prozent-, dies sind Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Obst, bestehen. Desweiteren sollten maximal 30 Prozent der Energie aus Fetten zu sich genommen werden. Diese Fette sollten vorwiegend pflanzlich sein. Hier ist Olivenöl, allerdings kalt gepresst, sehr zu empfehlen. Der Rest, 10 bis 15 Prozent der Nahrungsenergie, sollte durch je zur Hälfte aus tierischem und pflanzlichem Eiweiss zu sich genommen werden. Dies sind Milch, Fleisch, Fisch, Getreide und Kartoffeln. Werden diese Empfehlungen eingehalten sind Vitamintabletten und mit Nährstoffen angereicherte Lebensmittel überflüssig.

Wie ernähren

Warme und kalte Mahlzeiten gut abgestimmt. Die Reihenfolge der Mahlzeiten richtet sich nach den familiären Gewohnheiten und Landessitten. In Europa sind meistens das Frühstück und das Abendessen kalt und das Mitagessen warm. Es kann aber auch das Abendessen warm sein. wichtig ist nur die Zusammensetzung des Essens.
Das Frühstück besteht haupsächlich aus Brot, Getreideflocken, Müsli, Milch und Obst. In kleinen Mengen können Margarine, Butter, fettarmer Käse und magere Wurstsorten dazu kommen.
Die warme Mahlzeit besteht aus Kaetoffeln, Naturreis, Vollkornnudeln, Gemüse oder Salat. An manchen Tagen kommt etwas Fleisch oder Fisch hinzu.
Es sollten zwei Zwischenmahlzeiten eingehalten werden. Dort sollte Obst, Gemüse, aber auch mal Kuchen, Gemäck oder Brot angeboten werden.


Kinder benötigen mehr als nur eine Ernährungsphysiologisch ausgewogene Ernährung. Das Essen sollte kindgerecht zubereitet und angerichtet werden. Kinder  sollen von vornherein an Mahlzeiten gewöhnt werden, die mit wenig Salz und Zucker, aber viel frischen Kräutern mild gewürzt sind und schön angerichtet werden. Hierzu geben wir auch eine Hilfestellung auf unserer Seite. Das Kind sollte auch entscheiden wieviel es isst und Sie sollten den Teller nicht randvoll füllen. Besonders Kinder Essen mit den Augen.
Schulbrote sollten schön und interessant gestaltet sein. Es sollte darauf geachtet werden, daß das kind nicht zu viele Lebensmittel mit hohem Energiegehalt, z.b. Süßigkeiten, Chips, Limonade, verzehrt, da es sonst zu einer unerwünschten Gewichtszunahme kommen kann.

 

Verhalten

Einseitige Ernährung führt immer zu Fehlernährung und Problemen. Hier können Mängel an speziellen Nährstoffen, Vitaminen, Fettsäuren oder Mineralstoffen führen. Das Kind sollte sich schon von Anfang an gewöhnen von allen Speisen wenigstens eine kleine Menge zu essen. Probieren sollte das Kind zumindest alles. Hier ist auch das gute Vorbild der Erwachsenen wichtig.

Kinder essen nicht an jedem Tag gleich viel

Gesunde Kinder haben grosse Schwankungen im Nahrungsverzehr von Tag zu Tag. Auch wenn ein Kind über mehrere Tage schlecht isst besteht normalerweise keinen Grund zur Sorge und kein Risiko einer unzureichenden Versorgung. Auch wenn das Kind über mehrere Tage über seinen Bedarf isst wird es dadurch nicht dick.
Wenn diese Essgewohnheiten aber längerfristig besteht sollte man mit dem Kinderarzt sprechen.

Die Lebensmittel

Wasser - das wichtigste Lebensmittel

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Der Mensch stirbt nach 2 bis 4 Tagen ohne Flüssigkeitsaufnahme. Je jünger das Kind ist, desto empfindlicher ist es bei unzureichender Flüssigkeitsaufnahme. Ideale Durstlöscher sind Mineralwasser, Tee, und Fruchtsaft ohne Zucker im Verhältnis 1 zu 1 mit Wasser gemischt.
Alles andere ist ungeeignet -wie Limonaden, Colagetränke, Necktar und Brausen und eignet sich nicht zum Durstlöschen sondern nur zum Krank und Dick werden.

Kartoffeln und Getreide

Kartoffeln immer frisch kochen. Pommes Frites, Bratkartoffeln, Chips u.ä. sind weniger geeignet, weil sie viel verstecktes Fett enthalten. Täglich sollten Kartoffeln, Reis, Nudeln, Hirse, Linsen, Grünkern oder andere Getreidearten gegessen werden. Möglichst Naturreis oder Vollkornnudeln verwenden, da diese mehr Inhaltsstoffe enthalten als die veredelten Produkte.

Getreide sollte als Vollkorn gegessen werden

In den Randschichten und dem Keimling des Getreidekorns befinden sich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Balaststoffe und wichtige ungesättigte Fettsäuren. Diese gehen beim Mahlen des Getreides zu Mehl verloren. Feinmehle und Produkte daraus -Toastbrot, Weissbrot, Brötchen- enthalten deshalb außer Kohlenhydraten in Form von Stärke kaum wichtige Näährstoffe. Vollkornmehl, Mehl mit hoher Typenzahl, z.b. Typ 1050, Haferflocken, Vollkornbrot und Knäckebrot liefern neben Stärke wertvolle Nährstoffe aus den Randschichten und dem Keimling des Getreidekorns.

Gemüse und Obst

Gemüse und Hülsenfrüchte liefern Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Rohkost ist sehr empfehlenswert. Gemüse beim Kochen nährwertschonend behandelt, d.h. es sollte nicht gewässert und mit viel Wasser gekocht werden -dünsten oder dämpfen-. Wenn kein frisches Gemüse da ist können Tiefkühlprodukte verwendet werden.
Obst sollte nur als Frischobst verwendet werden, da Konserven zu viel Zuckerzusätze haben. Einheimische Produkte und die Produkte der jeweiligen Ertnezeit benutzen. Dann sind die Schadstoffbelastungen geringer.

Milch

Mit Milch nimmt der Kind Kalzium, das für den Knochenaufbau verantwortlich ist auf. Wichtige Inhaltsstoffe sind außerdem Phosphor, Eiweiss, Zink, Jod und besonders die vitamine b2 und b1. Speisequark und Frischkäse enthalten relativ wenig Kalzium und sind deshalb nicht so geeignet wie Trinkmilch, Joghurt, Dickmilch und Buttermilch.
Handelsübliche Kakao- und Milchmischgetränke, Fruchtjoghurt, Fruchtquark, Fertigdesserts haben meist hohe Zuckerzusätze und sind deshalb nicht zu empfehlen. Als Alternative kann Joghurt oder Dickmilch ohne Frucht eingekauft und mit frischem Obst gemischt werden.
Wenn Kinder Milch ganz ablehnen kann man die in Speisen wie Pudding, Sossen, Suppen oder Aufläufen verstecken und sie Alternativprodukte wie Schnittkäse anbieten. Nachteil ist der hohe Salzgehalt in Käse.

Fleisch und Eier

Fleisch enthält gut ausnutzbares Eisen sowie hochwertiges Eiweiß und Vitamin B12. Das Eisen in Gemüse und Getreide ist nicht so leicht für den Körper verfügbar, wie das Eisen in Fleisch. Die Verfügbarkeit von Eisen in pflanzlichen Lebensmitteln kann aber durch Zugabe von kleinen Mengen Fleisch oder von Vitamin C um das Doppelte erhöht werden.
Fleisch soll mager und nicht so stark angebraten sein, da die Röstprodukte in grösseren Mengen ungesund sind. Man wechselt am besten die Fleischsorten, denn Schweinefleisch enthält viel Vitamin B1, und Rindfleisch viel Zink.
Da die meiste Wurst sehr viel versteckte Fette hat, sollte sie nur ab und zu gegessen werden. Magere Fleischwaren sind zum Beispiel Brühwurst, Corned Beef, magerer kalter Braten, gekochter Schinken ohne fettrand und Kalbsleberwurst.
Eier sind reich an Vitaminen. Eigelb enthält aber sehr große Mengen an Cholesterin, was bei manchen Menschen die Blutfettwerte erhöhen kann. Pro woche sollten je nach Alter des Kindes höchstens drei Eier gegessen werden.

Seefisch - wichtige Jodquelle

Mangel an Jod führt zu einer Schilddrüsenvergrösserung. Seefisch, vor allem Seelachs, Kabeljau, Schellfisch und Scholle, sind die wichtigsten Nahrungsquellen für Jod. Da in anderen Lebensmitteln sehr wenig Jod vorhanden ist, sollte einmal pro Woche Seefisch gegessen werden. Eine andere gute Jodquelle ist jodiertes Jodsalz. Es gibt auch ein Speisesalz, das sinnvollerweise neben Jod auch Fluorid zur Kariesvorbeugung enthält. Wichtig ist, dass das Speisesalz 0,02 mg jod/g salz enthält.

Fett

Kinder und Erwachsene verzehren heute 40 Prozent der Nahrungsenergie als Fett. Da ein langjähriger hoher Fettverzehr zu Erkrankungen des Herz Kreislauf Systems führen kann, sollte der Fettverzehr mindestens auf 30 Prozent der Nahrungsenergie gesenkt werden. Das bedeutet, daß beim Fett gespart werden muß.
Die Fettzufuhr sollte in erster Linie mit Margarine und Olivenöl gedeckt werden. Pflanzliche Fette, außer Kokosfett, bestehen zu einem großen Teil aus wertvollen ungesättigten Fettsäuren, z.b. Linolsäure und Ölsäure. Sie enthalten auch fettlösliche Vitamine. Butter enthält viel unerwünschte gesättigte Fettsäuren und sollte deshalb nur ab und an gegessen werden.

Süßigkeiten

Fast alle kinder mögen gerne Süssigigkeiten. Wenn dieser Vorliebe aber zu weit nachgegeben wird, kommt es zu Karies, Übergewicht und einseitiger Ernährung. Wenn schon im Säuglingsalter wenig gesüsst wird, kann eine Gewöhnung an süssen Geschmack leichter vermieden werden. Honig, brauner Zucker, Rohrzucker, Sirup usw. bieten keine Vorteile gegenüber üblichem Haushaltszucker. Klebrige Süssigkeiten, z.b. Karamel in Bonbons und zahlreiche Riegeln, schädigen die Zähne am stärksten und sollten ganz vermieden werden.

Hilfeseiten

Gerds Tips

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